Sturmböen im Barnim

Übungsstrecke für Freileitungsbau des Ortverbandes beschädigt

27. Dezember 2016 -

In der letzten Nacht fegten schwere Sturmböen über den Norden unserer Republik, dessen Ausläufer bis in den Barnim reichten. Diese Ausläufer reichten aus, um einen Strommast der Übungs- und Ausbildungsstrecke für Freileitungsbau auf dem Gelände des Ortsverbandes zu beschädigen.


Die darüber hinaus notwendigen Einsätze zur Bewältigung der Sturmschäden in dieser Nacht, konnten durch die Feuerwehr abgedeckt werden, so dass wir uns voll und ganz auf unseren Schaden konzentieren konnten.

Der gebrochene Strommast wurde von der Übungstrecke abgeklemmt und sicher abgelegt. Er war nur noch durch die Leiterseile gehalten worden, mit denen er mit dem nächstgelegenen Masten verbunden war. Ebenfalls musste ein Zaunelement ausgetauscht werden, das durch den gebrochenen Mast in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Übungstrecke ist eine wichtige Ausbildungkomponente für den Ortsverband und eine der wenigen überhaupt in Deutschland verfügbaren Ausbildungstrecken dieser Art. Die Helfer der in Eberswalde stationierten Fachgruppe Elektroversorgung, können hier praktisch alles wichtige zum Thema Freileitungsbau lernen und somit war dieser Sturmschaden eine gute Möglichkeit das gelernte anzuwenden.


Die Ausbildungstrecke selbst bietet sehr viele Ausbildungsmöglichkeiten, vom Stellen von Strommasten, dem Setzen von Isolatoren bis hin zum richtigen elektrischen Anschluss. Benötigt wird dieses Wissen z.B. bei großflächige Sturm- und Orkanlagen, bei denen die Fachgruppe Elektroversorgung zum Einsatz kommen kann, um eine erste provisorische Stromversorgung wieder sicherzustellen, um lebenswichtige Infrastrukturen in Betrieb zu halten.


Ziel ist es bei einem der nächsten Ausbildungsdienste die Übungstrecke wieder herzustellen. Hierzu müssen wir zunächst einen neuen Strommast aus Holz besorgen und werden hierzu unsere Partner ansprechen. Sollten Sie einen gut erhaltenen Strommast für Übungszwecke zur Verfügung stellen können, sprechen Sie uns über unser Kontaktformular direkt an.

 

Ein großen Dank geht an die Kameraden William Pohl, Erik Pfaff, Steffen Rochow, Christina Lamprecht und Matthias Lamprecht, die in kürzester Zeit vor Ort waren. Ebenso bedanken wir uns bei Christian Richter, der unseren Ortsverband immer im Blick hat und den Schaden festgestellt hat.

 

Foto: Christian Richter

 


Bericht von Mirko Wolter





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