Landkreis Barnim stellt Bahnrettungssatz zur Verfügung

Erste Übung mit den neuen Geräten durchgeführt

3. Juli 2004 -

Der im letzten Monat durch den Landkreis Barnim bereitgestellte Bahnrettungssatz wurde heute einer ersten Probe unterzogen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne der NVA, die dem THW-Ortsverband Eberswalde für Übungen zur Verfügung steht, wurde der Bahnrettungssatz aufgebaut und getestet.


Speziell wurden hier die auf dem Gelände installierten Bahngleise zu Übungszwecken genutzt, denn der Bahnrettungssatz ist für den Einsatz bei Zugunglücken konzipiert und ermöglicht es, besser Material und Geräte zu Unglücksorten, bspw. in Tunnel, zu transportieren sowie darauf verletzte Personen zu bewegen. Neben den rollbaren Plattformen (Bild 1), bei denen auch eine Bremsanlage installiert ist (Bild 2), beinhaltet der Bahnrettungssatz ein schnell aufbaubares Rettungsgerüst (Bild 3), mit dem man leichter einen Zugang zu Waggons oder Loks bekommen kann, um verletzte Personen zu retten. Auch kann eine bessere Arbeitspostion für den Einsatz von Werkzeug, Maschinen und Helfer ermöglicht werden. Zusätzlich gibt es noch 5 sogenannte Bergewannen, mit denen Verletzte sicher gerettet werden können.

Mit dem Bahnrettungssatz bindet sich der THW-Ortsverband Eberswalde weiter in lokale Gefahrenabwehr ein und erhöt damit sein Einsatzpotential im Landkreis Barnim. Der Bahnrettungssatz wird so bei den nächsten Diensten mehr und mehr Bestandteil der Ausbildung vor Ort sein, um im Notfall angemessen und sicher damit umgehen zu können.





Fotos: Daniel Kurth 

 


Bericht von Mirko Wolter





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