THW macht Kunst

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Neptun-Statue wurde im Park am Weidendamm aufgestellt

Ehrenamtler des Technischen Hilfswerks stellten im Laufe des Freiwilligentages die Neptunstatue im Park am Weidendamm auf. Dafür kamen unter anderem ein Kran aus Berlin und Pumpen zum Einsatz.

Die Neptunstatue, die immerhin ca. 500 kg wiegt, war zuvor vom Eberswalder Metallgestalter Eckhard Herrmann restauriert worden und sollte auf einem Betonsockel im Teich aufgestellt werden. Dabei galt es, ca. 8 Meter „Wasserlinie“ zu überwinden. Die Helferinnen und Helfer des THW befestigten die Statue unter den wachsamen Augen des Metallgestalters sowie zahlreicher Schaulustiger am 19mt-Ladekran eines Lkw des THW Berlin-Lichtenberg. Der Kranführer setzte Neptun zentimetergenau in seine endgültige Position. Dabei wurde er von in Wathosen stehenden Helfern unterstützt. Die Aktion klappte reibungslos, und der Park sieht nun noch ein kleines bisschen schöner aus.

Ursprünglich war ein Ladekran des THW Orstverbandes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf für die Maßnahme eingeplant. Dieser war aber in der Nacht zum 14. Mai zu Abstützarbeiten nach einem Hotelbrand in Berlin alarmiert worden und dort auch am Sonnabend noch eingebunden. Das „Modulare System“ des THW ermöglichte, dass kurzfristig ein baugleicher Ladekran eines anderen Ortsverbandes eingesetzt werden konnte. Der eingesetzte Ladekran gehört zur Ausstattung der Fachgruppe Wassergefahren des THW und wird genutzt, um Arbeitsboote in Gewässer abzusetzen, Treibgut zu bergen oder Verladearbeiten durchzuführen.

Wir danken unseren Kooperationspartnern:

- THW Ortsverband Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf
- THW Ortsverband Berlin-Lichtenberg
- Metallgestalter E. Herrmann
- Stadt Eberswalde, Kulturamt
- Stadt Eberswalde, Feuerwehr

Fotos von Stephan Neubacher, Kulturamt Stadt Eberswalde, und vom THW Eberswalde

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