Nicht nur unsere Fachgruppen haben sich heute im Dienst gegenseitig geschult, sondern auch andere Hilfsorganisationen haben mit uns praktische Übungen durchgeführt. Voneinander Lernen stand dabei an oberster Stelle.

Wie wird eine Unfallstelle ausgeleuchtet, wie werden Leitern sicher aufgestellt und was ist in der
Ersten Hilfe zu tun, bis die Fachleute vor Ort sind? Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigte sich
die THW Jugend Eberswalde an einem Ausbildungstag.

Im Rahmen des letzten Unwettereinsatzes haben wir bei uns im Ortsverband schnell Sandsäcke vorbereiten und an die Einsatzstelle bringen müssen. Hierbei ist uns aufgefallen, dass vor dem Platz, auf dem hierfür eine kleine Menge Sand vorgehalten wird, befestigt werden sollte. Beim gestrigen Dienst hat sich ein tatkräftiges Team von Helferinnen und Helfern des Ortsverbandes daran gemacht, dies umzusetzen.

Ein Stromausfall kann schnell passieren. Durch Stürme, Hochwasser oder durch unvorsichtige Baumaßnahmen sind schnell ganze Stadtteile oder Regionen ohne Strom. Hier ist die Fachgruppe Elektroversorgung gefragt, die mit Netzersatzanlagen in das öffentliche Netz oder in einzelne Gebäude Strom einspeisen kann und damit die Zeit überbrückt, bis die Schäden behoben sind. Das wichtigste hierbei ist die zügige und sichere Verbindung der Netzersatzanlagen mit den Stromnetzen. Hierzu haben sich die Experten der Fachgruppe Elektroversorgung im Ortsverband getroffen, um sich darauf im Rahmen einer Ausbildung vorzubereiten.

Darauf haben unsere Jugendlichen gewartet. Nach langer coronabedingter Pause konnte heute der erste Jugenddienst wieder im Ortsverband stattfinden. Neben der obligatorischen Unterweisung zum Verhalten während der Ausbildung stand heute das Thema Stiche und Bunde auf dem Ausbildungsplan.

Mit insgesamt vier Einsätzen an einem Tag war unser Ortsverband außergewöhnlich stark gefordert. Grund hierfür waren die starken Unwetter, die gestern über dem Barnim und insbesondere über Eberswalde niedergegangen sind.